Aufnahme der Zivilschutzanlage Oberhofen in die strategische Reserve als Asylunterkunft

29.03.2017

Die Zivilschutzanlage Oberhofen an der Alpenstrasse 25c wird seit November 2015 als Notunterkunft für Asylsuchende genutzt. Das Amt für Migration und Personenstand hat den Mietvertrag aufgrund der allgemein tiefen Auslastung in Notunterkünften per 31. März 2017 vorzeitig aufgelöst. Der Gemeinderat Oberhofen genehmigte nun die Aufnahme der Zivilschutzanlage in die strategische Reserve.

Aufgrund der Entwicklungen im Asylwesen der letzten Jahre, bildet der Migrationsdienst des Kantons Bern strategische Reserven, um bei plötzlich ansteigenden Zuweisungen von asylsuchenden Personen deren Unterbringung zu gewährleisten. Der Gemeinderat möchte im Flüchtlingsdrama weiterhin einen konstruktiven Beitrag leisten und stimmt deshalb der Überführung der Zivilschutzanlage Oberhofen in die strategische Reserve zu und genehmigt dafür eine entsprechende Vereinbarung mit dem Amt für Migration und Personenstand.

Die Aufnahme der Anlage in die strategische Reserve erfolgt per sofort. Bei Bedarf wird die Zivilschutzanlage innert Monatsfrist durch die Betreiber eingerichtet und als Notunterkunft eröffnet. Im Falle einer erneuten Aktivierung der Anlage ist die effektive Laufzeit auf maximal zwei Jahre begrenzt.